Inspirieren statt Missionieren

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Inspiration weckt in uns den Blick für neue Möglichkeiten.


Seit Beginn meiner kreativen und künstlerischen Hobbys ließ ich mich stets von anderen Menschen/Künstlern inspirieren. In der Fotografie sowie im Bereich Musik. 

Bei der Auswahl meines nächsten Musikstückes, welches ich mit meinem Piano improvisieren möchte, hilft mir unter anderem die Inspiration anderer Pianisten.
Hierzu höre ich mir zuerst das Original an, danach ein bis zwei Pianovariationen und habe ich mich für eine Version entschieden, dann entwickele ich daraus meinen eigenen Musikstil für das Pianostück.

Ebenso ergeht es mir mit meinen Fotografien. Hierzu lasse ich mich von anderen Fotografen (-innen) gerne inspirieren; zum Beispiel auf Pinterest gibt es eine große Auswahl an Inspirationen. All diese Fotobeispiele helfen mir dabei, meine eigenen Ideen zu entwickeln.

Inspiration im gesundheitlichen Bereich – Ernährung

Seit mehr als 12 Jahren gehöre ich leider zu den Menschen, die an Muskelrheuma leiden. Die Intensität an Schmerzen nahm mit den so Jahren stark zu, sodass ich mich zu einer einjährigen Kortisontherapie überreden ließ.

Diese Therapie setzte ich jedoch nach 8 Monaten ab, da sich erhebliche Nebenwirkungen bemerkbar machten. Vor allem mein Magen war sehr beleidigt, sodass ich über 8 Wochen an Durchfall, Übelkeit und Erbrechen litt.

Zu diesem Zeitpunkt erkundigte ich mich über natürliche Möglichkeiten, die mir helfen könnten, die Rheumaschmerzen größtenteils zu minimieren. Hierzu ließ ich mich von verschiedenen Bekannten bezüglich einer Ernährungsumstellung beraten und auch inspirieren. Ich besorgte mir Bücher und recherchierte viel im Internet.

Im Internet fiel mir primär eine junge vegane Foodbloggerin auf, die mit ihrer freundlichen und inspirierenden Art viele Millionen Menschen erreicht. Ihre Rezepte haben es mir sehr angetan.

Nun, was soll’s. Viel minder kann es nicht werden, so dachte ich, somit stellte ich meine Ernährung auf Vegan um. Immer wieder hörte ich, wie erfolgreich eine Ernährungsumstellung sein könne.

Mein Wunsch war es jedoch, auf vegetarische Ernährung umzustellen. Doch durch das viele Erbrechen und die Durchfallgeschichte waren mein Magen und Darm derart beleidigt, dass mir damals nur die extreme Richtung „Vegane Ernährung“ übrig blieb.

Bis vor ungefähr zwei Monaten – insgesamt knapp eineinhalb Jahre – ernährte ich mich zu 100 % vegan. Das Ergebnis: ich bin glücklich sagen zu können, dass sich das Thema Muskelrheuma fast erledigt hat. Endlich kann ich auch nachts wieder ohne Schmerzen schlafen! Natürlich kommt es mal vor, dass nach extrem psychischen Belastungen ein weiterer Rheuma-Schub entsteht, den ich aber recht schnell wieder in den Griff bekomme.
Jedoch habe ich während der veganen Ernährung andere negativen Symptome bemerken müssen. Mein Hautbild litt sehr darunter, sie wirkte sehr schlaff und das, obwohl ich täglich mit meinem Hund zwischen zehn und zwölf Kilometern unterwegs bin. Und es gab noch weitere, weniger schöne Symptome.

Um es kurz zu machen: Meine Befürchtung, dass eine hundertprozentige vegane Ernährung nichts für meinen Körper ist, bestätigte sich somit. Demzufolge bin ich vor gut zwei Monaten auf die vegetarische Ernährung umgestiegen!

Und erst jetzt geht es mir wieder richtig gut! Ich habe weiterhin keine Schmerzen, das Hautbild hat sich verbessert und die anderen negativen Symptome verschwinden allmählich. Auch kann ich nun endlich wieder meinen geliebten Käse sowie Joghurt essen! Und Käsekuchen, wie habe ich ihn vermisst! Dass ich so weit gekommen bin, bzw. endlich die richtige Ernährung gefunden habe, das verdanke ich all den Menschen und deren Inspirationen.

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